Nachhaltigkeits-Tipps: Gemeindewerke Niefern-Öschelbronn

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Nachhaltigkeits-Tipp Mai: Photovoltaik an der Fassade – lohnt sich das?

Photovoltaik-Anlagen lassen sich nicht nur auf dem Dach errichten. Auch Fassaden bieten ein großes Stromerzeugungspotential. Die Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim (keep) und die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geben Antwort auf die wichtigsten Fragen zu Photovoltaik-Fassaden.

Was ist Fassaden-Photovoltaik?
Im Prinzip nichts anderes als Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Die Photovoltaikmodule werden dabei allerdings senkrecht an der Fassade angebracht und übernehmen neben der Stromerzeugung auch Funktionen in Bezug auf die Fassadegestaltung und den Witterungsschutz.

Werden „normale“ Photovoltaik-Module verwendet?
Sofern die Module auf ein Montagegestell vor der Fassade angebracht werden, können die bekannten kristallinen Solarmodule verwendet werden (hinterlüftete Kaltfassade). Diese haben zwar einen höheren Wirkungsgrad als Dünnschichtmodule, bieten jedoch optisch und architektonisch wenig Spielraum für eine ansprechende Integration in die Architektur des Gebäudes. Mit Dünnschichtmodulen ist es möglich die Optik an Fassaden aus Glas, Keramik, Putz oder Naturstein anzupassen.

Gibt es Unterschiede beim Solarertrag zu Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach?
Optimaler Weise sollte die PV-Anlage stets senkrecht zur Sonne ausgerichtet sein, denn so werden die Module maximal beleuchtet. Da sich der Sonnenstand im Tages- und Jahresverlauf ändert ist ein fixer Anstellwinkel auf unbeweglichen Dächern also ein Kompromiss. In unseren Breiten werden die höchsten Jahres-Erträge auf einem Süddach mit 30-40° Dachneigung erzielt. An einer Südfassade sind es etwa 30% weniger Ertrag als bei einer optimal ausgerichteten Anlage. In den Wintermonaten mit tiefstehender Sonne sind die Erträge im Vergleich zur Aufdach-Anlage dagegen höher. Aber auch für Fassaden-PV gilt: In den Wintermonaten sind die Erträge geringer als in den Sommermonaten. Häufig stehen an Fassaden große, für die Stromernte nutzbare Flächen zur Verfügung. Besonders gut eignen sich unverschattete Südfassaden. Solarfassaden bleiben schneefrei und können auch dann Strom produzieren, wenn Anlagen auf dem Dach durch eine Schneeschicht keinen Strom liefern können.

Um möglichst viel Solarstrom über das gesamte Jahr zu produzieren, ist es sinnvoll, Dach- und Fassaden-Photovoltaik zu kombinieren.  

Was kostet eine Photovoltaik-Fassade?
Aussagen über Preise zu treffen sind in einem derzeit extrem dynamischen Markt schwierig. Zudem treten auch regional sehr unterschiedliche Preise auf. Allerdings liegen die Preise für Fassaden PV deutlich über denen einer klassischen Dachanlage. Mit mindestens 400-600€ pro Quadratmeter ist zu rechnen. Daher empfiehlt es sich auch aufgrund des geringeren Ertrags, falls möglich, zunächst das Dach des Gebäudes zur PV-Strom-Erzeugung zu nutzen.

PV-Pflicht BW

Die vom Gesetzgeber beim Neubau und ab 2023 auch bei Dachsanierungen geforderte PV-Anlage kann auch an der Fassade installiert werden.

Bei Fragen rund um das Thema Photovoltaik, hilft die Energieberatung der keep und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit ihrem umfangreichen Angebot weiter. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Unsere Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.keep-energieagentur.de/buerger/neubau/energieberatung/ und www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr direkt bei der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim (keep) unter Telefonnummer: 07231 – 308 6868 oder bundesweit kostenfrei bei der Verbraucherzentrale unter Telefonnummer: 0800 – 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Grundlegende Informationen zum Thema Solar- und Photovoltaikanlagen finden sich in unseren bundesweit kostenfreien Onlinevorträgen: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/veranstaltungen/

Nachhaltigkeits-Tipp Januar: Weniger Energie beim Streamen verbrauchen

In der Winterzeit verbringen Menschen gern viel Zeit zuhause im Kreise der Familie. Längst gehören Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime & Co. zum winterlichen Standardprogramm, umSerien, Filme und Musik genießen zu können. Die Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep erklärt, wie beim Streamen Energie eingespart werden kann.

Um Audio- und Videoinhalte speichern und zur Verfügung stellen zu können, sind riesige Serverfarmen notwendig. Der Betrieb dieser Farmen und der tagtägliche millionenfache Zugriff auf deren Inhalte verbraucht viel Energie. „Wer diese Streaming-Dienste nutzt, sollte wissen, wie energiehungrig alltägliche digitale Vorgänge sind“, erläutert Julia Solar, Klimaschutzmanagerin der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep. So entspricht das einstündige Streamen eines Films in etwa der Emission eines Kleinwagens bei einem Kilometer Autofahrt. Unser „digitaler“ Fußabdruck wächst mit jedem Klick: Ob bei der Nutzung sozialer Netzwerke und installierter Apps, Webseiten oder E-Mail-Diensten. Das Video-Streamen, also die Übertragung von Bewegtbildern, ist besonders energieintensiv. Laut einer Studie des „Think Tank Shift Project“ sorgt Video-Streamen für mindestens ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Allein im Jahr 2018 waren es über 300 Millionen Tonnen, das entspricht in etwa dem jährlichen CO2-Ausstoß Spaniens.

In Deutschland sind schätzungsweise mehr als drei Viertel aller übertragenen Daten Videos. Wie viel Treibhausgase damit genau verursacht werden, ist kaum zu ermitteln. Aber: Videos, die über mobiles Internet ohne vorherigen Download in hoher Qualität gestreamt werden, benötigen am meisten Energie: Bei einem 3,5-stündigen Videostream jeden Tag in hoher Qualitätentstehen 65 Kilogramm CO2 pro Jahr.

Je nach Übertragungstechnik variieren die Energieverbräuche und damit die CO2-Emissionen stark. Die Datenverarbeitung eines Videos in HD-Qualität in den Rechenzentren verbrauchen dabei mit 1,5 Gramm CO2 pro Stunde verhältnismäßig nur wenig Energie. Entscheidend für die CO2-Bilanz beim Streamen ist daher laut einer Studie des Umweltbundesamtes die Übertragung der Daten zur Nutzerin oder zum Nutzer. Am besten schneidet das Streaming des Videos über einen Glasfaser-Anschluss mit nur zwei Gramm CO2 pro Stunde für das Rechenzentrum und die Datenübertragung ab. Das Streamen über Kupferkabel verursacht vier Gramm CO2 pro Stunde, über das 5G-Netzt sind es fünf Gramm CO2 pro gestreamter Stunde. Das Streamen im 4G-Netz benötigt bereits 13 Gramm CO2 pro Stunde. Über das Mobilfunknetz 3G hingegen wird ein Vielfaches an CO2 ausgestoßen – nämlich 90 Gramm pro Stunde.

Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich der „digitale“ Fußabdruck beim Streamen reduzieren:

1. Streamen Sie Musik nicht jedes Mal neu, sondern laden Sie diese einmalig herunter und speichern Sie sie lokal. Schalten Sie die Autoplay-Funktion aus. Dann werden nur die Videos heruntergeladen, die Sie auch wirklich sehen wollen.

2. Das Herunterladen von Audiodateien verbraucht nur einen Bruchteil des Datenvolumens welches Videos verbrauchen. Nutzen Sie zum Musikhören daher besser Musikstreaming-Dienste als Dienste, die die Musik mit Videos anbieten.

3. Nutzen Sie zur Datenübertragung ihren Internetzugang zu Hause. Wer darüber auf die jeweilige Streaming-Plattform zugreift, verursacht weniger CO2 als mit einer Internetverbindung über den Mobilfunk.

4. Achten Sie beim Video-Streamen auf die Bild-Qualität: Wer die Auflösung etwas senkt, zum Beispiel auf 720p oder 480p, statt in voller HD-Auflösung zu schauen, verbraucht weniger Energie. Auf kleinen Bildschirmen führt das zu einer kaum wahrnehmbaren Verschlechterung der Bildqualität. Eine Anleitung zum Ändern der Auflösung finden Sie auf der Website Ihres Streaming-Anbieters.

5. Streamen Sie nicht nebenher Videos: Viele Menschen streamen, während sie den Haushalt erledigen, Videos und hören nur zu. Nutzen Sie stattdessen lieber Musik oder Podcasts, die ohne Bild auskommen. Hier gibt es neben verschiedenen kommerziellen Anbietern beispielsweise die ARD Audiothek, über welche Sie Podcasts, Hörbücher, Musik, Nachrichten und Wissenssendungen kostenfrei anhören können.  

6. Schauen Sie TV-Sendungen nach Möglichkeit am Fernsehgerät und nicht per Stream. Eine Fernsehsendung im TV löst eine Ausstrahlung aus, auch wenn mehrere Millionen Menschen die Sendung schauen. Streamt die gleiche Anzahl Menschen die Sendung, sind auch mehrere Millionen Übertragungen notwendig, was einen stark erhöhten Stromverbrauch mit sich bringt. 

7. Verwenden Sie zum Streamen nur ein Gerät. Viele Fernseher haben die Möglichkeit, einen Laptop anzuschließen. Durch die beiden genutzten Bildschirme steigt aber auch der Stromverbrauch.

8. Nutzen Sie Ihre Geräte so lange wie möglich. Bevorzugen Sie beim notwendigen Neukauf von Unterhaltungselektronik energieeffiziente Geräte. Das EU-Energielabel, der Blaue Engel oder „TCO Certified“ bieten hier Orientierung.

 

Grundsätzlich gilt: Endgeräte mit großen Bildschirmen verbrauchen mehr Strom als kleine und generell sollten Tabs und Fenster im Web Browser geschlossen werden, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Bei Fragen zu energieeffizienten Geräten und Stromsparen hilft die Energieberatung der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep und der Verbraucherzentrale mit Ihrem umfangreichen Angebot weiter. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Unsere Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.keep-energieagentur.de oder unter Telefonnummer: 07231 308 6868 und auf www.verbraucherzentraleenergieberatung.de oder kostenfrei unter Telefonnummer: 0800 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Nachhaltigkeits-Tipp November: Nachhaltigkeit leicht gemacht

Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Alltag sind anstrengend und kosten Geld und Zeit? Dieses Vorurteil hört man immer wieder. Stimmt das? Das muss nicht so sein! Die keep Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim präsentiert in ihrer Reihe „Nachhaltigkeit leicht gemacht“ im Oktober und November jeweils acht Tricks, mit denen Sie ganz bequem die Umwelt schonen und dabei auch noch Geld oder Zeit sparen.

 

1. Hahn auf statt Kisten schleppen
Etwa 111 kg CO2 pro Jahr können eingespart werden, wenn Sie anstatt 1,5 Liter Flaschenwasser Leitungswasser trinken. Das klingt erst einmal nicht viel, hochgerechnet auf den Enzkreis mit seinen knapp 200.000 Einwohnern sind das aber über 22.150 Tonnen CO2 pro Jahr – so viel wie 1690 Flüge nach Australien.

Trinkwasser aus der Leitung hat eine 586-Mal geringere CO2-Emission gegenüber Wasser aus Flaschen.

Diese Berechnung geht auf eine durch die a tip:tap e.V. beauftragte Studie der GUTcert Gruppe „Vergleich des CO2-Fußabdrucks von Mineral- und Trinkwasser“ (2020) zurück. Leitungswasser vermeidet Verpackungsmüll, spart Zeit, viel Geld und schont Ihren Rücken! Leitungswasser erfüllt höchste Ansprüche, denn die Trinkwasserverordnung ist die strengste Lebensmittelvorschrift in Deutschland. Deutsches Trinkwasser ist eines der besten der Welt, Mineralwasser aus dem Laden muss nicht so hohe Anforderungen erfüllen. Viele Vorteile bietet das Wasser aus dem Hahn also – leider nur enthält es keine Kohlensäure und schmeckt Ihnen daher nicht so gut? Sprudler sind hier eine günstige Ergänzung.   Unterwegs können Sie eine Glas- oder Edelstahlflasche dabei haben und selbst nachfüllen oder im Laden oder Restaurant nachfüllen lassen. Die meisten machen dies gerne und kostenfrei. Es gibt aber auch Refill-Stationen, also Läden, die mit einem Sticker an der Türe darauf hinweisen, dass sie gerne Trinkflaschen wieder auffüllen. Im Restaurant scheut man sich häufig doch, Leitungswasser zu bestellen. Zu Pizza und Pasta beim Lieblings-Italiener schmeckt aber auch das regionale Mineralwasser – es muss nicht unbedingt das Mineralwasser sein, das hunderte Kilometer bis zum Italiener um die Ecke gefahren werden musste.

 

 2. „Unkraut“ im Garten stehen lassen
Ein englischer Rasen sieht zwar gut aus, lässt aber aus ökologischer Sicht zu wünschen übrig. Hier finden Insekten kaum Nahrung und wo es wenige Insekten gibt, gibt es auch kaum Vögel. Motorisierte Rasenmäher verbrauchen viel Energie. Wenn Sie die Mähintervalle verlängern, sparen Sie nicht nur Zeit, sondern tun auch etwas für die Biodiversität in Ihrem Garten! Auch wilde Ecken im Garten tragen hierzu bei: Lassen Sie beispielsweise in einer Ecke des Gartens die Brennnesseln stehen. Hier finden Schmetterlingsraupen Nahrung und Sie können sich bald über die schönen bunten Falter in Ihrem Garten freuen. Die Biodiversität im Garten erhöhen Sie zudem, wenn Sie die verblühten Blumen über Winter stehen lassen! Die Arbeit wartet bis ins Frühjahr auf Sie und in der Zwischenzeit finden hier Tiere noch Nahrung in Form von Samen und Früchten oder auch einen Unterschlupf für den Winter.

3. LED-Tausch beim nächsten Baumarktbesuch einplanen
Ein Wechsel der Leuchtmittel kostet zwar erst einmal Geld, die Kosten amortisieren sich aber bereits innerhalb eines Jahres. LEDs gibt es mit warmem und kaltem Weißlicht, aber auch in vielen verschiedenen Farben.

4. Abbestellt: Unnötige Werbung adé!
Bestellen Sie unnötige Werbepost und Newsletter ab, schonen Sie damit das Klima.  Den Aufkleber „Bitte keine Werbung und kostenlosen Zeitungen!“ für den Briefkasten kennt man. Aber immer wieder landet dennoch Werbung im Briefkasten: Adressierte Werbung, die Sie erhalten, weil Sie beispielsweise schon einmal eine Bestellung beim Werbetreibenden getätigt haben. Diese Werbung können Sie durch eine kurze E-Mail oder einen Anruf abbestellen. Sie vermeiden damit unnötigen Papier- und teils Plastikmüll, die energieaufwendige Abfuhr der entsorgten Prospekte und deren Recycling entfällt. Der Versand von Newslettern kostet auch Energie – unnötige Energie, wenn der Newsletter Sie nicht interessiert! Bestellen Sie diesen ebenfalls ab: Meist gibt es hierzu im Newsletter einen Hinweis. Damit sparen Sie auch Zeit beim Sichten Ihres E-Mailpostfaches.

5. Leihen statt kaufen
Schokobrunnen, Raclette, Fondue, Heckenschere, Rasenmäher, Abendkleid – all diese Dinge haben eines gemeinsam: Sie stehen oder liegen die meiste Zeit nur herum, verbrauchen Platz und werden nur selten benutzt. Leihen und verleihen Sie solche Gegenstände von und an Freunde(n), Verwandte(n) und Bekannte(n). So hat jeder mehr Platz zu Hause und die Dinge werden sinnvoller benutzt. Für Kleidung und sogar für Spielzeug gibt es auch verschiedene Anbieter, welche gewerblich einen Verleih anbieten. Auch Büchereien und Bücherschränke sind eine nachhaltige und günstige Möglichkeit, statt jedes Buch oder Hörbuch selbst zu kaufen.

6. Kleidung länger nutzen
Die Modeindustrie belastet die Umwelt stark: Transportwege, hoher Wasserverbrauch, Chemikalien, Energieverbrauch, Arbeitsbedingungen etc. Die meisten von uns besitzen zu viel Kleidung. Laut einer durch Greenpeace beauftragten Studie des Instituts Nuggets Market Research & Consulting GmbH von 2015 besitzen Personen zwischen 18 und 69 Jahren in Deutschland im Durchschnitt 95 Kleidungsstücke (ohne Socken und Unterwäsche). Davon werden 19 % nie oder so gut wie nie getragen. Kaufen Sie daher bewusst nur Kleidung, die Ihnen gut gefällt, lassen Sie sich nicht von Schnäppchen zu einem halbherzigen Kauf verleiten, der nachher doch nur im Schrank hängt und kaufen Sie stattdessen gut kombinierbare Teile, die nicht so schnell aus der Mode kommen. Inzwischen gibt es in vielen Läden nachhaltige Kleidung zu kaufen, welche beispielsweise nach dem GOTS Standard gefertigt sind. Tragen Sie Ihre Kleidung möglichst lange und reparieren Sie diese oder bringen Sie Schuhe zum Schuhmacher! Auch Secondhand-Einkäufe sind eine nachhaltige Option! Das spart auf lange Sicht viel Geld und Zeit.

7. Plastik aus dem Haushalt verbannen
Die Welt ist voll von Plastik. In den letzten Jahrzehnten haben wir uns und der Umwelt damit ein riesiges Problem beschert. Plastik komplett zu vermeiden erfordert, zumindest in der Anfangszeit, enorm viel Aufwand. Aber auch kleine Schritte bewirken schon viel! Sicherlich macht es keinen Sinn für die Umwelt, wenn Sie Ihre Plastik-Vesperdosen nun entsorgen. Beim Kauf neuer Dosen können Sie jedoch darauf achten, Edelstahldosen zu verwenden. Diese sind in der Anschaffung zunächst unter Umständen etwas teurer, haben aber auch eine wesentlich höhere Lebensdauer und enthalten keine potentiell gesundheitsgefährdenden Stoffe. Auf Frischhaltefolie können Sie durch Wachstücher, welche Sie selbst aus Stoffstücken herstellen können oder auch beispielsweise in der Drogerie kaufen können, verzichten. Für viele Alltagsgegenstände aus Plastik gibt es sinnvolle kunststofffreie Alternativen! Hierzu finden Sie auf Blogs und Webseiten im Internet viel Inspiration.

8. Informationen weitergeben
Sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld über Umwelt- und Klimathemen und teilen Sie Infos und Erfahrungen über soziale Netzwerke! Sie können dazu beitragen, dass Umweltprobleme in den Fokus gerückt und gelöst werden.

Nachhaltigkeits-Tipps Oktober: Nachhaltigkeit leicht gemacht

„Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Alltag sind anstrengend und kosten Geld und Zeit.“ Dieses Vorurteil hört man immer wieder. Aber stimmt das auch? Das muss nicht so sein! Die Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim (kurz: keep) präsentiert in ihrer Reihe „Nachhaltigkeit leicht gemacht“ im Oktober und November jeweils acht Tricks, mit denen Sie ganz bequem die Umwelt schonen und dabei auch noch Geld oder Zeit sparen.

1. Den Abwasch der Spülmaschine überlassen
50 % weniger Wasser und 28 % weniger Energie braucht die Spülmaschine gegenüber dem Abspülen per Hand. Lassen Sie das getrost die Spülmaschine übernehmen! Um die Umwelt zu schonen, können Sie nun noch darauf achten, die Maschine immer voll beladen laufen zu lassen. Oft reichen Spar- oder Kurzprogramme. Reinigen Sie regelmäßig das Spülmaschinensieb, sonst verlängert sich der Spülgang und verbraucht mehr Energie. Hohe Temperaturen (65 Grad) sind nicht bei jedem Spülvorgang erforderlich, v.a. nicht bei leichten Verschmutzungen. Verwenden Sie Reiniger, Salz und Klarspüler nach Dosierungsanleitung und beachten Sie die empfohlene Wasserhärte. Diese können Sie beim Wasserversorger in Erfahrung bringen. Verwenden Sie umweltfreundliche Reiniger, z.B. solche, die das EU-Ecolabel tragen.

2. Stromtarif wechseln?
Egal ob für die Waschmaschine oder den Staubsauger, empfiehlt es sich, Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Ein Tarifwechsel geht online einfach und schnell und kann zur Einsparung von etwa 90 % Kohlendioxid pro Jahr beitragen!

Informieren Sie sich über „echten Ökostrom“, der nicht nur durch einen Zertifikate-Handel grün wurde, beispielsweise im Internet unter https://oekostrom-anbieter.info oder https://stromvergleich.utopia.de.

Nutzen Sie außerdem nach Möglichkeit Geräte dann, wenn gerade viel Strom regenerativ gewonnen werden kann, die Sonne scheint oder der Wind weht.

Wenn Sie selbst zum Stromerzeuger werden wollen, informiert Sie die keep über Photovoltaikanlagen, Speicher, Balkon-Solarmodule und Co.

3. Spenden statt wegwerfen
Spenden Sie Dinge, die sie selbst nicht mehr brauchen, bevor Sie sie wegwerfen. Die alte Kaffeekanne verstaubt nur in Ihrem Schrank? Dann geben Sie sie im Secondhandkaufhaus ab oder bei anderen Sammelaktionen! Auch ein Verschenke-Karton vor der Haustüre findet bestimmt schnell freudige Abnehmer. Online oder über Zeitungsannoncen können Sie ihre ausgedienten oder auch ungeliebten Dinge verschenken oder verkaufen. So werden Spielsachen, Möbel, Kleidung, Geschirr und selbst Zeitschriften nochmals verwendet.

4. Alles Gute kommt in Jute
Packen Sie sich ein bis zwei Stofftaschen in die Handtasche, den Rucksack, das Auto oder den Korb. Stofftaschen können Sie immer gebrauchen, wenn Sie spontan etwas einkaufen oder transportieren möchten. Auch beim Bäcker können Sie das Brot in die Stofftasche packen lassen. Falls der Beutel zum Befüllen nicht über die Theke gereicht werden darf, können Sie das Brot selbst entgegennehmen und in den Beutel packen. Nach Gebrauch einfach waschen und immer wieder verwenden.

Taschen aus Stoff gibt es zum Einkaufen, für Backwaren und Obst oder Gemüse.

Bäckertüten können Sie ausgeschüttelt beim nächsten Einkauf verwenden, um das offene Obst und Gemüse einzupacken, statt eine frische Tüte zu verwenden.

5. Onlineshoppen und spenden – ohne Mehrkosten
Auch wenn Sie gerne regional einkaufen und die lokalen Ladengeschäfte unterstützen, so lässt es sich vielleicht nicht immer ganz vermeiden, etwas online zu bestellen. Über Vermittlungsseiten wie „boost“ können Sie „Charity-Shopping“ betreiben. Dazu gehen Sie beim Online-Einkauf einen kleinen Umweg über die Vermittlungsseite. Dort können Sie sich eine Organisation aussuchen, für die gespendet werden soll, und den gewünschten Onlineshop. Der Onlineshop bezahlt eine Provision an die Vermittlerplattform, die zum Großteil an die gewählte Organisation weitergeleitet wird.

6. Steigen Sie um auf eine nachhaltige Suchmaschine
Die Server der Suchmaschine Ecosia werden mit 100 % Ökostrom betrieben. Durch jede Suchanfrage wird 1 Kilogramm Kohlendioxid neutralisiert. Mithilfe der Gewinne der Suchmaschine werden Bäume gepflanzt – inzwischen schon über 136 Millionen!

7. Den Staubsaug-Roboter putzen lassen
Saugroboter haben eine Leistung von 50 bis 70 Watt, neue handgeführte Staubsauger haben eine maximale Leistung von 900 Watt. Der Saugroboter ist meist länger im Einsatz, um die Wohnung zu reinigen. Aber auch unter der Annahme, dass er doppelt so lange saugt wie ein handgeführter Staubsauger und für den Saugroboter zumindest zeitweilig der Stand-by-Betrieb nötig ist, verbraucht der Roboter gegenüber dem herkömmlichen Sauger etwa sechs Mal weniger Energie. Sie sparen durch den Einsatz eines Saugroboters also nicht nur Zeit, sondern auch viel Energie. Besitzen Sie einen alten Staubsauger, können dessen Verbräuche weit über den hier beschriebenen liegen, und es könnte gegebenenfalls ratsam sein, den alten Staubsauger durch einen neuen zu ersetzen. Die Watt-Zahl sagt dabei nicht aus, wie saugstark der Staubsauger ist, sondern gibt Auskunft über die Leistungsaufnahme des verbauten Motors.

8. Regional liefern lassen
Verschiedene Anbieter in der Region liefern Bio-Obst- und Gemüsekisten und auch weitere Lebensmittel aus. Sie können sowohl selbst festlegen, was in die Kiste soll, als auch mit einem Abo mit gesetztem preislichen Rahmen und gegebenenfalls Angaben, was Sie nicht mögen, diese wöchentlich liefern lassen. Statt dem zeitraubenden Einkauf im Supermarkt bekommen Sie Ihr Gemüse und Obst frisch bis zur Haustür gebracht.

Die keep Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim (ehemals ebz) informiert Bauherr*innen individuell, produkt- und herstellerneutral über alle Themen rund ums energiesparende Bauen und Renovieren. Wer ein Bau- oder Umbauprojekt plant, kann sich bei den erfahrenen Energieberater*innen wertvolle Tipps holen.